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wegen der Sabellianer.
Anm.z. Der Brief des Dionysii an den Si'xtiim betrafzunächst die Streitigkeit von der Kezcrraufe und wirddaher unten von demselben mehrere« geredet werdenmüßen. Daß er darinnen von dem Sabcllio eine Nach»richt gegeben, hat nicht allein Eustbius tiüior. ecc-lef./-b»-. VII. cax. 6. gemeldet; sondern auch das Stükselbst mitgetheilet.
§. IV.
In diesen Briefen, welche Dionysius wie-der die Sabellianer geschrieben, fanden einige,Denen selbst die Tadeler ihres Betragens dasLob der rechtgläubigen Lehre eingestehen, anstö-ßige Stellen. Da Dionysius die Lehre vonder Menschwerdung Jesu Christi vorgetragenund aus derselben den Beweis des wirklichenUnterschieds zwischen dem Barer und dem Sohnhergeleitet hat; so wurde dieses so verstanden,als habe er den Sohn, in so fern er Gott ist,vor eine Creatur gehalten und geleugnet, daßder Sohn mit dem Vater gleiches Wesens sey.So viel ist gewis, daß diese Leute bey dem da-maligen Bischof von Rom, Dionysio, darüber^ Beschwerde geführet. Ueber die Richtigkeit' dieser Erzehlung ist kein Zweifel; es ist aber da-mit eine Nebenfrage verbunden worden, welchezu mehreren Untersuchungen Anlas gegeben.Denn die Vertheidiger der vom römischen Bi-schof angemaßten Oberherrschaft über dle Kirchehaben diese Anzeige des dem Dionysio vonAlexandrien zur Last gelegten Jrtums bey demrömischen Dionysio als ein entscheidendes Bey-spiel des von den Aegyptiern anerkannten rich-D 4 terlichen