56 Von der Streitigkeit mit dem B. Dionysto
terlichen Ansehens des leztern ansehen wollen,und sich dadurch einen gegründeten Widerspruchzugezogen, da aus ähnlichen Fallen erweislichist, daß nicht allein dem römischen; sondern auchandern ansehnlichen Bischdffen dergleichen Nach-richten und Beschwerden mitgetheilet worden.Dionysius von Rom nahm die Sache vor be-kannt und gewis an und trug solche einer Kir-chenversamlung vor, welche natürlicher Weisedie angebliche Lehre des Bischofs von Alexan-drien verdammte, worauf der erstere im Nahmender übrigen es dem lezrern anzeigte,
Anm 7. Die Hauptquellen lind Arbanasii Berichte indemBuch 6e ciecretis i^nocli dliesenL, §. 25. tom, I. oper,I. p. 2Zv. cie senrentia Oion^iu §. iz. p. 252. 6st^nyäis heimln. er .^eleac. xart. II. 9,^57, und devepillola scj ^Iros. p. 896.
Anm. 2. Von derNebenfrage, die sonderlich durch Baro,nii Vorstellung dieser Begebenbcit veranlaget worden;hieher aber nicht gehöret; ist sonderlich Düpin 6e 61 -.sciplin. eccles. p. 1 §4 zu lesen Vergleiche unserrie der römischen Päpste. 66. und dep Rirchen,vers S, m. u. f.
§ v.
Auf diese schriftliche Vorstellung hat Dio?llyslus geantwortet. Die Nachrichten der al-ten von dieser Antwort scheinen nicht alle gleich-lautend zu senn, Wenn wir aber. nicht ganzirren; so können sie durch die Vereinigung derangeblichen Bestimmungen gar wol zusammenstehen. Es hat Dionysius zwey Hauplzweke,sich zu vertheidigen, und die Irtümer zu wider-legen.