Band 
Zweiter Theil.
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62 Von der Streitigkeit mir dem B. Dionysto

bey welcher wir noch anmerken, theils, daß Ruinartin der M'. ile Oion)s>o -^lex. so in den seleü.msrc^r. stebek p. , ;6. der italiänischen Ausgabe, gt,meinet, Basilius habe Dionysii Schriften nicht selbstgelesen, und ihm vveismann in memorab. liiftor. ev-des. vo/. I. p. 261. beygctrcten; diese Meinung abervom LarSner p. gründlich wiederlcget worden;theils daß Tillemonk, p. 282 gemuhtmaßet, Lasiliushabe, ehe er Bischof worden,- so hart vom Dionysio ge-urrheilet; nachhero aber sein Urtheil geändert, wovonebenfals ein sehr unzureichender Beweis gegeben wird.

2 lnm 2. Die Stelle des Gennadij findet sich in seinemBuch äo klommst, eccles 4. vom Ruffino ist Hie«ronymi /iör. I. aävers. liullm. tom. V. oxer. p. 250. 5 h,nachzulesen.

§. IX.

Aweytens hat Athanasii Eifer, Dionyrftum zu vertheidigen, auch die neuern Schrift-steller nicht beruhiget. Wir können die verschie-denen Urtheile voll Dwnysii Lehrbegrif von derheiligen Dreieinigkeit in vier Klaßen bringen.Einige sind hierinnen den Arianern beygetreten,daß Dlonystus durch einen übertriebenen Eifer,die Sabellianer zu bestreuen, den persönlichenUnterschied des Vaters und Sohns so weit ge-trieben, daß er von dem Verdacht, den ariani-schen Lehrbegrif veranläßet zu haben, nicht freyzu sprechen. Andere hingegen finden in Dio--Nysli Schriften Gedanken und Ausdrüken nichts;als Orthodoxie und zwar nicanische Orthodo-xie. Die dritten treten zwischen benden in dieMittelstraße. Sie glauben, Dionnfius habewie Athanafius gedacht; aber, wie Anus gere-det. Sie billigen stille Lehren und tadeln seine

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