Band 
Zweiter Theil.
Seite
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wegen der Sabellianer.

gewesen; es mus aber seine Schrift entwedernicht allen altern Kirchernlehrern bekannt; oderin ihren Augen zu gänzlicher Rechtfertigung desDionysii unzureichend gewesen seyn. Dennwir müßen zum zweyten hiezu sezen, daß außerden Arianern auch einige rechtgläubige Lehrernachtheilig von dem leztern geurtheilet. Umerdiesen ist Basilius, der große Bischof, einer dermerkwürdigsten. Er hat in einem noch vorhan-denen Brief geklaget, Dionysius habe in derLehre von der heiligen Dreieinigkeit sich nichtüberal gleich ausgedrukt und zu dem Jrtum derAnomder, welche eine Ungleichheit der Personenlehreten, viel beygetragen: daher er nicht den-jenigen beytrete, welche alles, so von diesemMann herkomme, bewunderten. Daß Bast-bius so gedacht ist viel gewißer; als daß er vonder Sache nicht wol unterrichtet gewesen seyn;oder seine Meinung vom Dionysio nachher ge-ändert haben sol. Noch härter hat von ihmGennadius geurtheilet, wenn er ihn vor dieQuelle erkläret, aus welcher Artus seine Irtü-mer geschdpfet. Endlich müßen wir noch anden Rufinum gedenken, welcher nicht allein be-stätiget, daß die Arianer sich aus des DionysiiSchriften berufen; sondern auch die gewis umwahrscheinliche Muhtmaßung äußert, daß dieArianer durch Einrükung der anstößigen Stel-len die Schriften des Dionysii verfälschet: eineKlage, welche nicht einmal AthanaslUS erhoben.

Anm, i. Die berühmte Stelle des Bastln stehet in seinemXt oder nach andern XlX Brief, to-n. III. oxer. p. 90.

bey