des Paul von Samofara. 77
Lnn». Im fünften Theil feiner Werke x. Z47. der mont-fanconfthen Ausgabe.
V. Epiphanius, der eine weitläuftige Er-zehlung von der Kezerei des Pauls, in seinerKezerhistorie mittheilet. Gleich im Anfangmeldet er, daß Paul die Kezerei des Artemaserneuert. Er habe zwar bekannt, daß der Va-ter, der Sohn und der heilige Geist ein Gottsind; aber, daß der Sohn und der heilige Geisteben so stets in Gott sind, wie die Vernunft indem Herzen des Menschen, der Sohn sey keinevon dem Vater verschiedene Person; sondernnur in Gott. Hierinnen sey er zwar dem Sa-bellio, dem Novato, dem Noeto und andernKezern ähnlich; aber doch nicht völlig; sondernunterscheide sich noch von ihnen. Er lehre, dasWort sey gekommen und habe in Jesu, der einMensch war, gewöhnet: es sey, nach seiner-Vor-stellung, weder der Vater Vater; noch derSohn Sohn; noch der heilige Geist heiligerGeist; sondern nur ein Gott der Vater, und derSohn so in ihm, wie die Vernunft in dem Men-schen. Er sage nicht, wie Noetus, der Vaterhabe gelitten; sondern, das gekommene Wortsey allem wirksam gewesen und wieder zu Gottaufgefahren. Endlich seine Nachfolger lehrtenvon der Gottheit nicht anders; als die Juden.
3 lnm. krcres. I.XV. p.605. Iqq.
VI. Philastrius, in deßen Erzehlung sonsteinige unten zu bemerkende, Unrichtigkeiten ein-gestoßen, macht von dem Lehrbegrif des Pauls