Band 
Zweiter Theil.
Seite
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I z 4 Von dem Irrum

einigung anzeiget; sondern vielmehr, daß er ge-meiner, Gort habe durch ihn gemietet.

Am. Daß er gemeinst, Christus habe eine Sele ausdem göttlichen Wesen gehabt, ist eine Muhtmaßung dessel. Hrn. pon Mosheim, der wir nicht beytreten kön-nen, weil dazu kein erweislicher Grund vorhanden.

HI. Was lehreteBerylkus von Christi Men-schennatur; oder gnauer, leugnete er, daß Chri-stus eine Menschensele habe? Diese Frage be-ruhet eigentlich auf einer andern; ob bey demklaren Stillschweigen des Eusebii und Hier»?nymi dem jungem Sokrares allein zu glau-ben? welche wir uns zu beantworten nicht ge-trauen. Es kommt dazu, daß Sokrates nichteinmal saget, der Lehrsaz sey vom Berylls ge-leugnet ; sondern nur daß er von der Synodevorgetragen worden.

§. vn.

Es ist noch das dritte Stük unserer Crzeh*lung übrig, welches die glükliche Bekehrnilg desBerylli von seinem Jrtum betrift. Eusebiuserzehlet, daß mehrere Bischdffe deswegen Unter-suchungen und Unterredungen angestellet. Eskommt uns nicht wahrscheinlich vor, daß diesesvon Kirchcnversamlungen zu nehmen. Alleinendlich kam es zu einer solchen Zusammenkunftzu Bostra, auf welche der grose Origems ein-geladen war. Man glaubet, daß sich dieserMann damals zum zweitenmal zu Athen aufge-I. C. halten und nach diesem wahrscheinlichen Grund-Z44' saz bestimmt man die Iahrrechnung. Orige-

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