Band 
Zweiter Theil.
Seite
180
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i zo Vsn den Hypsistariern.

Die vierte Abtheilung

Von den Hypsistariern.

§V>on den Hypsistariern haben wir einigeNachrichten, welche der Gewohnheit, siezu den christlichen Kezern zu rechnen, nicht gün-stig sind. Wir wollen uns daher begnügen, ausdem vornehmsten Zeugnis, das wir von ihnenhaben, hier zu bemerken, daß sie gar keine Chri-sten seyn wollen; sondern eine eigne, aus der jü-dischen und heidnischen vermischte, Religion ge-habt. Von den Juden hatten sie die Verab-scheuung alles Gözendienstes, die Beobachtungdes Sabbaths und der Enthaltung der verbote-nen Speisen. Hingegen hatten sie die Beschnei-dung nicht angenommen. Sie beteten nur denAllerhöchsten an, wie sie ihn nennten und führ-ten daher diesen Nahmen, welches aber ohne Ab-götterei geschehen seyn mus. Aus dem Um-stand, daß des Gregorn von Nazianzus Va-ter vor seiner Bekehrung zur christlichen Religi-on dieser Secte beigethan gewesen, schließet man,daß sie am Ende des dritten und im Anfang desvierten Jahrhunderts bekannt gewesen; nichtaber, daß sie erst damals entstanden.

2lnm i. Diese Nachricht giebt uns Gregorius von Na-zianzns oeLt. XIX. I. oper. p. 28y. Mail kan da-zu sezen, daß die beyden Wörlerbuchschreiber, Hesy-chius und Suisas einen eignen Artikel dieser Parchei

gewied-