Von der novatianischen Spaltung. 197
Wir haben in der kleinen Schrift, oirlervationes eccle-liallicse cie trsäitione spintus sanöll p. VIU. davon ge-handelt und mehreres gesaget, das hier zur Erläute-rung dienen kan.
Anm. 4. Die Nachricht von der Beförderung zur Aelte-stenwürde haben wir dem Lornelio zu danken, eben-vas p. zi;. Bey dem Umstand, daß der Bischof zurOrdination eines Presbyters die Einwilligung der Geist-lichkeit und des Volks nöhtig gehabt, so wol; als daßin Rom die Regel gewesen, keinen, der im Bette getauftworden, unter die gottesdicnstlichen Personen aufzuneh-men, brauchen wir uns nicht aufzuhalten. Vielmehrerinnern wir r) daß der Nahme des römischen Bi-schofs, der eine so unregelmäßige Beförderung vorge-nommen, uns ganz unbekannt sey. Tillemonr P.4Z7.und Laröner p. iy glauben, daß es Fabian, Lorneliinächster Vorfahre, gethan. Allein es scheinet uns glaub-würdiger, daß es schon eher geschehen. 2) daß Nova-tianus vorhero keine niedere Kirchenbedienuiigcn ver-waltet, schließet man nicht allein aus dem Ausdruk desLornelii; sondern auch daraus, das Lyprian epillol.I.II. p. 68- von Lornelio das Gegentheil versichert,weil es wahrscheinlich ein Vorzug seyn sol, den er die-sem vor dem Novariano beileget. S Tillemonr ebcn-das. Ob Novariani unleugbare Verdienste; oder desBischofsHofnung, denMann bei bezeigterWankelmuhtan die christliche Gemeinde fester zu verknüpfen, wieMosheim p.7i6. mubtmaßet, diese unmittelbare Be-förderung zur höher» Bedienung veranläßet, läßet sichnicht bestimmen. Die falschen Nachrichten des Eulo-gii wiederleget Suysken LÄ. isuü. tom. IV. lepr. p.156.
Anm. 5. Es gereichet dem Novatiano allerdings zur Eh-re, daß feine Gegner ihn keinen lasterhaften Charakterbeilegen. Unterdeßen ist sein Betragen zur Vcrfolgungs-zeit allerdings tadelhast, welches ebenfals Corneliusp. Ziz. berichtet hat. Aus Duvalois Note und Tille-montp- 4 Z 8 - auch Lorrftants Anmerkung p. 1Z4. lernetman, daß in einigen Handschriften daßelbe blos auf diekranken Katechumenen eingeschränket wird, welches wolunrichtig ist, da eine Stelle Theodoren kseretic. ksbu-N ,z lar.