und den mancherlei partheien. 64 s
bejahrte. Des leztern Parthei traten die schonarianischen Gothen bei und daher erhielte diesel-be den Nahmen der Gothen und der Psathy-rianer, das ist, der Kuchenbeker, weil einePerson dieses Handwerks mit NahmenTheokti-stus aus Syrien sich sehr eifrig in Vertheidi-gung dieser Meinung erwiesen. Eben dieseParthei sol sich wieder getrennet haben und einTheil derselben, der auch von den Bothen war,den Nahmen der Curcianer erhalten haben; esist aber uns keine Lehrfrage gemeldet worden,darüber sie gestritten. Man berichtet, daß nachfünfund dreyßig Jahren zu Constantinopel bey-de Hauptpartheien durch die Bemühung desGeneral Plinthus vereiniget worden; alleinaußer dieser Stadt gieng die Spaltung fort.
Anm. Von diesen Handeln redet Sokrates liiüor. eccles./rö»-. V. 2Z. Gozomenus /r^. VII. cax. 17. Theorvoretus liXretic. ksb. /rö»-. IV. cax. 4. welcher auch nochvon einer andern Parthei redet, welche die Doulianergenennet worden, weil sie den Sohn Gottes einen Knechtdes Vaters genennet. S. Tillemonr tom. VI. p.6z2.
§. XXXVI.
Wir haben noch einige Anmerkungen ver-spüret , die wir iezt viertens bemerken wollen.Die Anhänger des Arii haben verschiedene Nah-men geführet. Wir wollen iezt nicht die Nah-men der einzelnen Partheien wiederholen. DerNahme der Arianer ist der gewöhnlichste; mankan aber aus dem Verfolg der Geschichte leichtschließen, daß er einen sehr weitlauftigen Um-fang gehabt und gar viele damit beleget worden,Ss z welche