Band 
Zweiter Theil.
Seite
646
JPEG-Download
 

646 Von dem arianischen Lehrbegnf

welche gar sehr übel es genommen haben wür»den. Ebendahin gehöret, daß sie von einigenallen /rrü und noch mehr Ariomanilen genen-net worden. Dieser leztere Nahme kommt vondem griechischen Nahmen des Kriegsgottes herund sol uns begreiflich machen, daß die Freundedes Arn unsinnige und rasende Leute gewesen.Wenn mau sie im Anfang Eusebianer genen-nct; so bezog dieses sich wol mehr auf den An-hang des Eusebii in Gegensaz des Alexandersund Achanasii, da denn sehr viele es seyn komm,ohne Am Lehrbegnf zu billigen. Daß K. Con-stantin besolen, die Arianer Porphyrianer zunennen, weil er sie vor eben solche Feinde deschristlichen Lehrbegrifs hielte; als den heidni-schen Philosophen Porphyrium, ist oben da ge-wesen.

Anm. Daß die Arianer zuweilen ä§e<s,Hrii genennetwor,den, siehet man aus Hitario de i'^noä. §>8Z- DerNah»me Ariomaniren ist bei Athanasio, Phöbadio, Gcc»gorio von praxianxus und Epiphanio sehr häufig.S die Noten der Benediktiner zum -Hilario tom.H. p.iZo. u 641. Don dem Nahmen der Porphyrianer istoben geredet worden. S. Labricii N. 6r. ro/. Vllt p.zc.9. Der Nahme Erukonrianer (0, «-r «vrw>>) stehet

schon in Alexanders Schreiben bei dem Theodoreto/»-»-. I. 14 . L. ca/7.4. p. 16. S- Loretier tom.I. mollim.eccles. 6reeo. p. 782.

§. XXXVII.

Es ist ganz natürlich gewesen, daß man denGegnern der Arianer auch einen Unrerschei-dungsnahmen gegeben und man findet allerdingsZeugniße, daß sie Homousiasten genennet wor-den.