662 Don den gel. Anhängern und Gegnern
schöne Wißenschaften in Galatien. Er war eingeborner Heide, wurde aber durch den obeuge-I. C. da6)ken Luciauum bekehret. WahrscheinlichZQ4- unter dem Ä. Diokletians und Maxlnuauo thater den Fall, daß er zur Vcrfolgungszeit denGdzen opferte. Dieser war Ursach, daß chndie Eusebiauer zur bischöflichen Würde nicht be-fördern wollen. Unterdeßen untersiüzte er dochihre Parthei durch Schriften, in welchen vielGelehrsamkeit und Scharfsinn geherrscher habenmus, weil sie viel Aufsehens gemacht. Manweis von seinen persönlichen Scbiksaalen nichts;zzo. sezet aber seinen Tod mitRecht in die Zeiten nachder Kirchcnversamluug zu Nicäa. Ueber semeReligionsgesumungen ist man uneinig. Nacheinigen Zeugmßen müste maii ihir vor einen rei-nen Arianer halten; nach andern aber vor einenhalben Arianer.
2 lnm. l. Mit diesen» Aflerio macht sich Arbanasins sehrviel zu thun, daher in deßen Schriften vieles von ihmstehet. Damit sind zu vergleichen ^ieron^mus <le vi-ri8 iiiullr ca/,. yg. Sokrares /iü»-. I. ca/i. z6. Sozoine-nus /rö»-. II. cax. zz. Philostorgius /rö».II. cax. ig. l/rör. I V- ca/>. 4.
Anm. 2. Asterii Hauptbuch ist das , welches
Achanasius so oft anführet, und aus demselben vie-les mittheilet, welches freilich ganz arianisch klinget.S- orat. II. contra ^risn. §. Z7. p 505. orat.III. § 2.«Ic Hinoä. §. iz. p. 7Zi. Hernach hat er wieder denMarcellum von Anknra geschrieben, und darinnen den,selben lvschuldiget, srbellianiftke Lehren vorgetragenzu haben. S- Sozomenum, -Hieronymum ebcndas.cap.84 und sonderlich Eusebinm contra Narc. I/ü». 1 ^ca/i. 4. und cle tdeol. ecclef. I^»-.II. cax. ly. /il?»-. III.-a/i. 4. wo auch einige Ueberbleibfel uns erhalten wor-