Band 
Zweiter Theil.
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der ariamschen parchei.

pel gestorben seyn. Sein Religionsbegrif, denwir aus seinen noch vorhandenen Schriften ler-nen, ist vollkommen ariamsch, welches ihm denBemahmen des Atheisten verschaffet, wie hinge-gen die, so jenen angenommen, von ihm Aetia-ner heißen. Von ihm versichert man ausdrük-lich, daß ihn der Misbrauch der aristotelischenLogik dazu verleitet. Er ist ein Schriftsteller.

Anm. i. Von diesem Oberhaupt der reinen Ariancr sindsonderlich Gcegorii von Vtyßa Bücher contra Luno-mium voll; auch Achanasins redet oft von ihm. Dieübrigen recht brauchbaren Quellen sind Sotraccs /»-.I. cs/>. zz. Sozomenus lll. ca/?. iz. 1^. /i/-v.IV.cax. 2;. Philostorgius />-. II. cap. i z. Igq. Mv. III.

iz. Epiphanias hoeres. I.XXV 1 . §. r. Theovore-tu» H.L. ^in.II. cax. 29. hocret. kabal. irö». IV. ca/7.4. Den Umstand, daß er den Zunahmen der Atheist ge-habt, meldet nicht allein Sokrates; sondern auch Alha-nasius cle hmoä. §. 6. p. 72O.

Anm. 2. Von Aesti Schriften wißen wir i) daß er sehrviel Briefe an den K. Constantium von sehr sophistischerGestalt geschrieben, welches Sokrarcs, Epiphanias,Basilius und Suidas melden, 2) daß er dreihundertoder theologische Abhandlungen hinterlaßen.Eine davon hat Epiphanias dsores. I.XXVI. §. io.mit einer Widerlegung eingerükt. Die Vorrede eben-deßelben Stüks stehet auch in den unter Achanasii Nah-men fälschlich ausgegebenen 6>,Io§. äe trin. tom. II. p.192. Der Brief, den K Julian an ihn geschrieben, istder XXXI. unter dieses Prinzens Schreiben.

Anm.z. S- Lave tonr.I. P.2l8, Tillemont tonr.VI. p.40z. Labricius 6.6r. vo/. VIII. P-Z i?. Joh. AnOr.Sckmid 6iil. cle I^llsbicis p. 2ZY. äecaä. äillert. LarS-ner p. 288-

III. Werius aus Kappadocien. Er leh-rete als Sophist, das ist, die Philosophie oderTt z schöne