Band 
Zweiter Theil.
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der ananischen Streitigkeiten. 69z

deswegen vor wahr halten, weil er auf der«iranischen Synode gebilliget worden. Dieso denken, müßen daher jeden Wiederspruchder altern Lehrer gegen diese Versamlung vorgleichwichrig halten und daher zwischen denverschiedenen Partheien der Arianer keinenUnterschied machen.

§. m-

Wenn wir unsere Gedanken aufrichtig sa-gen scllen; so beziehen wir UN6 vor allenDingen auf das, was wir von der Verschie-denwit der «manischen Meinungen oben gesa-gcst und erwiesen haben und nach diesem müs-sen wir mir Unterschied urtheilen:

I. Wenn voraus gesezet wird, wie wirhier voraus zu sezen berechtiget sind, daß dieLehre, der Sohn Gottes sey wahrer Gort undmir dem Vater gleich ewig, eine biblische Wahr-heit: mithin nicht gleichgültig, ob sie angenom-men werde; oder nicht? so war zwischen Aridund Alexander« ein wahrer Wiederspruch undkein Wortsireit.

II. Wenn ferner voraus gesezet wird, daßdie Lehre von der wahren Gottheit des Soh-nes in den thoretischen und praktischen Theilder christlichen Religion einen so mannichfalti-gen Einfluß hat, daß auf der einen Seite die

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