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Ernestus Glückauf, der wohlunterrichtete und gottesfürchtige Berg- und Hüttenmann : eine Darstellung zur kurzen Belehrung für Laien und Anfänger in dem Bergbau und der Hüttenkunde ... / von Läncher
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na'msanne-, seit Ludwig dem 13. und 14. der ldooooo-Baugeschmack.

Die Steinschneidekunst fertigt aus edlen Steinen Ge-fäße, Schmucksachen, Gemeen d- i. geschnittene Steine,Kameen d. i. Steine, welche zwei über einander liegendeSteinschichten von verschiedener Farbe haben, in deren oberedie Figur geschnitten und deren untere der Grund gebliebenist. Die natürlichen Gemeen und Kameen werden auch ausGlasflüssen nachgemacht. Abdrücke solcher Steine inGyps, Schwefel und Glas heißen Pasten; eine sehrdauerhafte Komposition ist die von Lippert, von welchem jdie Lippert'sche Daktyliothek d. i. Pastensammlung soheißt. Die Schleifkunst treiben der Diamantschleifer,der Steinschneider, welcher die übrigen Edelsteine schleift,der Galanterie-Steinschneider, welcher die sogenannten ^Halbedelsteine und andre glasartige formt. Die rohenDiamanten schleift man mit dem Pulver schlechter aueinander geriebener Diamanten zu Tafelsteinen, wel-che oben und unten platt sind; zu Rosetten, welcheunten platt und oben eckig sind; zu Brillanten, wel-che oben und unten eckig sind; zu Dicksteinen oderschlechten Brillanten. Die geschliffenen Diamanten er-halten, wenn sie gefaßt werden, zur Verstärkung ihresFeuers, eine Unterlage, Folie, Tinktur von Mastir undzu Pulver gebranntem Elfenbein. Hat ein edler Steinkeiner Folie bedurft und ist er ohne Einfassung unter-halb geblieben, so heißt die Fassung a s»ur. Der Name3uwel kommt vom holländischen gouvveel und dieß vomarabischen Mar, Edelstein.

Die Münzkunst oder Fabrikation der Münzen istzu unterscheiden von der Münzkunde oder Numismatik.

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