Pars II. Cap. VI. Sect. III.
Fig-V*
91 [§.f2f. |Tab.XXlV.
Kommen Tämme oder andere Erhöhungen ^or, wie bey t. so werden beyde Endender Kette in e und g an denen Stäben in die Höbe gezogen, daß wenn dieiLtäbe perpen-dieular stehen, und die Kette steiff angezogen, selbe überall horizontal ist.
Zweyter Absalz.
Beträgt die Höbe etwas mebr als s. Fuß, wie Fig. 7. a h, so nimmt man einen |§.j- 26.N?aaS-Stab,so s.Fuß lang,und noch einen gcradenSrab, der etwa» 6.Fuß lang, hälrletzter» IN a perpcndicul.ir, fcf?r erstern Mit einem Ende an den perpendiculairen Stab alsoan, daß er nur dem andern Ende auf die Erde bey 6 liege, und horrzontal sey, wo er nunauftrifft, als in d. daselbst Kilt man von neuem den perpendiculairen Stab, und setzt denhorizontalen MaasSrab an solchen an, daß er wieder den Erdboden in e berühre, und soversähret man bis ;u b. zehlet dabey,wie ostt der Maas-Stab horizontal gehalten worden,rechnet solches zusammen, findet hier sechsmal, und das wären drey Ruthen, oder eben soviel als die Linie a c.
Dritter Absal;.
Waren grosse Berge und Tkaler zu messen, so würde es nach vorhergehender Manier |§. y 27.sehr mühsam zugehen, auch wohl nicht gar zu accurat fallen, geschwinder und besser aber kanes mit dem Höhen Instrument geschehen, auf welchem eine ,et>cHypotenusa ihre Balln an-Zeiger. Man wolre, rum Ercmpcl, von A nach!; F,g. Finessen, so stellet man das Höhen-Instrument IN a, und laßt das weisst Ereutz IN b, als einem Orte stecken, wo das Fallen desBerges mercklich abnimmt, richtet alsdcnn die Dioptren nach b, zeichnet den gefundenenl >l ,ijum auf,und mißt von A nach k (als den perpcfldiculaire n Fund von b). Diese Langenun A k setzt man nicht auf den Riß, sondern siehet die Linie a k als die Hypotcnulam an,und suchr auf dem Höhen-Instrument,was solche,nach gefundenem Oradu.vor eine Balln hat.
Diese Länge nun der Kalis wird auf den Grund-Riß gebracht, welche so lang ist alS r k.
10 mmml man auch von der Hypotenuse I m die lialin 1 s
m n - - -st
- - - p q - - - w x
und wird also die auf- undnicdcrgehende Linie a k 1 m no p q B auf dein Risse nicht län-ger erscheinen als die Linie rklstuwxy erscheinen.
Nota.
Wer solche Linie, stli A k 1 m n o p i] B ist,weiß zu messen,und ihrem Fallen und |§.s2.9Steigen nach zu Papiere zu bringen, kan auch einen solchen l'roiil.wie unten auf derlse-bnse xxil. zu sehen, verfertigen.
Will man nun eine gantze bergichte Fläche zu Papiere bringen, |o muß man dabey |§.nodie Mental zu Hülste nehmen; die Operation aber geschiehet,wie bey der vierdren Figurgewiesen worden. , .
Ww wollen daö Stucke Wald Fig.g. ABCDFFGHIK.LMNO , so mit bctn|§-n T -Namen Bielstein beleget, vornehmen (welches auf drcven Seiten gar bergicht i|t) undwachen den Änfanq bey A, wo man die Mental und auf selber das Höhen Instrument stclltt, in K aber wird das weisst Ereutz gesteckt, hieraus richtet man die 1 )ioptren des HöbenInstruments nach B. zeichnet den Gradum auf, den die Dioptren zeigen, und ziehet am Fülledes Höben Inürumems aufdcr Mensul eine Linie, so die Linie A B bedeute» soll,^»ailf Mißtman die Linie Ali. findet par Kxemplc 90. Ruthen, drauf sicher man auf dem Heben In-strument, was vor eine Bahn nach vorher angcmerckten Grad die Hypotenuse von 90. Ru-then gibt, findet 89',. Ruthen oder 892.dlefe trägt man nun auf hie Mental als die wahrellon/ontal-Linie Ali. Ferner setzt man die Mensul m Bestellet solche IN bei rechten Situa-tion, durch Hülste des Zurucksehcnü nach A. woselbst emc Fahne stecken muß, m ( laßt mandann daS weisst Ereutz stecken, und auf der Mental stellet man das Höben Instrument an
fcnuHmctR, mobie nach verjüngtem MaaS Stab aufgetragene 89 ^- sied cndigen, richtetdie Dioptren nach 0 . doch so, daß der Fuß des Höhen Instruments an dem Fund li bleibe,
Zeichnet auf, was die Nioptren vor einen Grad anzeigen, mißt darauf die Lm,e B-c. findetF->r cxemple 4O. Ruthen, dann siehet man auf dem Höben Instrument , was vor eine BallnNach anqemrrckttm Grad die Hypotenuia von 40. Ruthen ausmacht,und findet; »Ruthen.
Diese ;y. nun setzt man auf letzt gezogene Linie aus B nach c, nach verimigtem MaasM tabe, auf der Mental, und verfahret also in allen Manonen, bis man rund herum kommt.
Kurtz zu zagen, man mißt die Fcriphcne, wie ttwan benF'g. s I -ib. xix.gtwltien Mit deinUurcijctHcbejbvi^iucinQuftütt fcer Dioptccn^t ,T,\h.lv.) allbiccbciöInürumentttrbraucht, und nicht wie dort die nach derKette gefundeneMaassen, sondern einer,eben gewkste^en Lmw wahr« Balln, MitHülst« desHöken-lnstrumentö suchet und zu Papiere bringt.
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