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§.T.
MbkMtUIIg.
dienen
Nstreitig ist es was Nothwendiges, daß man das Werckzeug/womit eine Sache verfertiget werden soll, noch eher kennenmüsse, als daß man die Art und Weise erlerne 7 wie eineSache ins Merck zu richten ist. Dahero zum Voraus die-jenigen Instrumente , welche zur Ausübung der GeometrieStück vor Stück berühren will. Selbe werden demnach in fol-
Tab.I.
§.I.
genden bestehen:
1. Ein Hand - Circul wird in der i. Fig. vorgestellet.
2. Ein Circul mit Zugchör. Fig. 2.
Die zugehörige Stücke sind:
Eine Reiß-Feder. Fig. 3.
Ein Rohr zum Bleystifft. Fig. s.
EinPunckir-Rad. Fig. 9.
Nota l.
)Je8truÄur dieser Stücke kan meistens aus denen Figuren ersehen werden. Sonstist gar gut, wenn beyde Circul so vorgerichtet sind, daß man sie im Kopffe bey a b.Fig. 1. ingleichen ab. Fig. 2. mit Hülffe eines Schlüssels Fig. 7. enge und vesteschrauben, und nachlassen kan, nach der Hand desjenigen, der sie gebrauchet.
DieReiß-Feder hat doppelte Charniers, eitteg bey a.Fig. ;. und das andere bey b. amdeutlichsten ist die8tru<stur aus Figura 4. zu ersehen. Den Nutzen des Charniers a. findetman bald beym Gebrauch, indem durch Hülffe desselben die Feder mehr und weniger gebo-gen wird, je mehr und weniger der Circul geöffnet wird. Das Charnier b. dienet, daßman die beyden Blatter der Reiß-Feder aus einander legen, gut putzen, und die Spitzen,wenn sie durch vielen Gebrauch dicke worden sind, wieder füglich zart schleiffen könne.
in.
DasPunökir-Rad kaü leicht entbehret werden, da man viel accurater die punstirteLinien mit der Reiß-Feder, wiewol nicht so geschwinde, machen kan. Allein die Accura-tesse behalt doch vor der Geschwindigkeit den Vorzug.
?. Eine Reiß-Feder mit einem langen Hand-Griff Fig. 8. welche bey b. eben solch Char-nier haben muß, als bey b. Fig. 4. zu sehen.
4. Eine Copier- Nadel. Fig. 6.
s. Ein Lineal mit unterschiedenen verjüngten Maaß-Staben, so ihres Unterschieds we-gen mit grossen Alphabets -Buchstaben bezeichnet sind. Fig. 10.
6. Ein Drey-Eck, so statt eines Minckel-Maaffes gebrauchet werden kan, und also ei-
nen rechten Winckel haben muß. Fig. n.
Nota.
Wenn beyde letzte Stück von Elffenbein sind, wird beym Gebrauch das Papier nichtso sehr besudelt, als von Höltzernen oder Messingenen, es wäre denn, daß letztere vergul-det waren.
7 . Ein Parallel -Lineal Fig. I. lab. II.
Nota.
Dieses Instrument ist wohl gar commoäe , wird aber bald wandelbar, und machtalsdann grosse Irrungen, daher man besser thut, wenn man das sub Fig. 10. und n . Tab. 1.beschriebene Lineal und Drey-Eck an statt des Parallel-Lineals gebraucht auf der Art,wie §. to2.103. gewiesen wird, welches ohne Fehler abgehet.
8 . Ein Transporteur in gantze und halbe Grad eingetheilet. Fig. r.
A S.Ein
§.4.
§. 6 .
§- 8 -
.10.
§.u.
(s.I 2 .
•G-
§-i4-
Fig.i.Fig. 2.
Fig.Fig-5-Fig. 9 .
Tab. II.Fig.1.
Fig. 2.