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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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263
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Von derc/nV-Nau-Aunfk. 26z

sonderlich wenn dasselbe in einer Stadt ist, wo derRaum ohnedem gemeiniglich eingeschlossen ist.

20.

Die Herrschafftlichen Zimmer mögen nun gele-bt werden, in welchen Swckwerck, als beliebet wird,^och ist in andern Stock wegen der obern freyen"ufft am bequemsten zu wohnen, woferne man dieTreppe zu steigen beliebet.

21.

Bey Anlegung derer Zimmer muß man fein dar-auf sehen, daß solche vier ganze Winkel befchliessen,so ferne der Platz solches leibet, doch müssen diesel-ben nicht ganz Quadrat, sondern lieber adlang seyn,weit die benöthiglen Sachen, als Betten, Spinten,Tische und dergleichen in solche bequem zu setzen seyn,dahero die Länge gegen der Breite sich verhalte, wie4 zu ), oder 5 zu 4.

Die Zimmer aber, so sich an Ecken eines freyenGebäudes befinden, können die Forme desjenigenQuadrats bekommen, so dieselben sechsten abschneiden,welcher Platz vor sie am besten schicket.

Ein Gebäude anzulegen.

23.

So'man den Grund zu einem Gebäude anlegenwill, so muß derselbe so tief gesuchet werden, alswan eine gute und dichtige Erde antrifft, woraufman sein Gebäude sehen will, doch muß man sich insolchen nach der Beschaffenheit der Lands-Art rich-ten, was nemlich allda verein Grund mag erreichet

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