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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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266
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2g.

Bey allen solchen Mauern ist nothwendig mitdarauf zu sehen, baß dieselben Perpendicular aufge- jführet werben, und nicht wie einige wollen oben an-lauffen; vielweniger überhängen, wodurch das guteAussehen eines Zimmers gänzlich verdorben wird.

3 °.

So man nun die Zimmer in einem Gebäude undsonderlich vor eine grosse Herrschafft, oder wol garin einen Land,Gebäude, eintheilen will, muß mansich hauptsächlich nach den ganzen Platz des Gebäu-des richten, damit eines gegen das andere seine be-sonderen Verhältnisse habe.

3 1 -

Weil man nun in einem jeglichen Zimmer Lichtbenbthiget ist, dadurch dasselbe beleuchtet werde, soleget man in solche Zimmer Fenster an, und giebetnach gemeinen Gebrauch einen jeglichen ordinärenZimmer, deren zwey, Vorgemache aber, so zu Ver-sammlung einer Audienz gebrauchet werden, drey,ingleichen denen Speiß-Zimmern, kibliorbecken unddergleichen.

Z2.

DieEck«Pfeiler,so an ein solchesZimmer kommen, '

müssen breiter seyn, als diejenigen, so zwischen zweyen iFenstern kommen, und mögen sich nach der Grossedes Zimmers richten, doch soll der mittlere Pfeilernicht leichtlich über sechs Fuß oder auch zum wenig-sten nicht unter drey Fuß seyn, damit man an dem-selbigen doch noch einen Spiegel hängen und einenTisch vorsetzen möge.

3). Bey