Gewichts von der ebenfalls flüssigen Schlacke abund sammlet sich unten im Heerde zu einer grüf-sern oder geringem Menge an.
Indem das Roheisen vor der Form durchging,muste jeder einzelne Tropfen desselben, wegendes heftig darauf wirkenden Luftstroms, etwasverkalkt, (gesäuert) und mit einer zarten Sinter-haut überzogen werden. Diese jezt angenom-mene sehr geringe Sauerstoffmenge wird sich aberdurch den im Roheisen befindlichen Kohlenstoff,welcher sich nun im Heerde gleichförmig unter dieflüfsige Roheisenmasse vertheilt, sehr bald wie-der abscheiden.
Ein geringer Theü Eisen wird im Heerdenoch vom Kohlenstoff aufgelöfst und auf dieseWeise der Graphit gebildet, welcher sichtheils auf die Oberfläche des Eisens begibt, gro-stentheils aber in der ganzen Masse gleichförmigvertheilt bleibt *).
Die Art des Prozesses selbst lafst also dieExistenz des Sauerstoffs im Roheisen sehr bezwei-feln.
Es scheint eine ausgemachte Wahrheit; dafsdie Ursach der specifischenVerschieden-heiten des Eisen blos d£r Kohlenstoff
*) Dm Roheisen enthält alio den Graphit all Aggregat.