sehr sonderbar. Der Umstand, dafs sich aus rei-nen EisenkalJcen, blos durch einen geringen oderabgemessenen Kohlenzuschlag kein Roh- oderSchmelzstahl erzeugt, bedarf noch einer eigenenWfcidauliigtn Untersuchung. Ebenso merkwürdigist: dafs aller Stahl immer eine grüfsere eigen-thümliche Schwere, als gefrischtes, oder geschmei-diges Eisen besizt.
D. Ueber das gefrischte Eisen.§. 18.
Bestandtheile des’gefrischten Eisens,nach Rinmann.
B. I. §. 89- heifst es: — „ Roheisen besiztalle Eigenschaften des Metalls, nur die Geschmei-digkeit ausgenommen, lind was diese verhindert,„ist im Vorherigen gezeigt wordc-n. Die Kunst,„Roheisen zu geschmeidigem Eisen zu machen,„besteht also in nichts andern , als das wegzuneh-„men, was die Ungeschmeidigkeit verursacht; und„da diese Ursachen mancherley seyn können , so„müssen auch die Mittel, sie zu heben, verschie-den seyn. Das so genannte gute Roheisen„allgemein betrachtet, ist so weit bekannt, frey