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Erster Abschnitt.
§- 44 -
Bis setzt kann die Chemie das Wasser blos durchsolche Körper zerlegen, welche ihm den Sauerstoff entzie-Heu können, und folglich zu diesem die größte Verwand-schaft baden. Noch ist kein Mittel bekannt, diese Zerle-gung durch solche Körper zu bewirken, die sich mit demWasserstoffe verbanden, und den Sauerstoff frei mach-ten. Zu dieser umgekehrten Art der Zerlegung scheint dieNatur die besten Mittel zu haben. »
§- 45 -
' So lange Wasserstoff und Sauerstoff, beide durchWarme- und Lichtstoff in Gasgestalt gebunden, sich inkalten Temperaturen berühren, so lange findet zwischenihnen keine Bereinigung, keine Entzündung und keineWassercrzcngung statt. Dringt man daher in das Ge-mistt) beider Easarlen einen entzündeten Körper, oderdrückt man sie zusammen, oder werden sie sonst durch ir-,gend einen heftigen Stoß gewaltsam erschüttert, so fan-gen sie an sich gewaltsam zu combinircn, zu entzündenund-zu Wasser zusammen zu treten.
§. 46.
In einer großen Menge Erscheinungen der Naturund Kunst, die man sonst sich nicht erklären konnte, sie-h.t man setzt blos nothwendige Folgen einer -Wafferzer«regung.
Die Anwendung dieser Satze bestehet in fol-genden: 1) die künstlichen Erkaltungen; 2) üje Theoriede? Eises der Polarlander; z) die Verschiedenheit desWassers in der Atmosphäre und auf der Erde; 4) die