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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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52
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zr - Erster Abschnitt.

stakt mit ihrem eigenthümlichen Glänze nieder. Er findetsich in den Mineralien häufiger, als in den lhierischmStoffen, denen man ihn ehedem ausschließend zuschrieb.

§. 68 .

5) Der Kohlenstoff (cLrboneum) macht eigent-lich den verbrcnnlichc» Bestandtheil der Kohleaus. Die gewöhnliche Holzkohle besieht aus Kohlen-stoff, Wasser, Erde undPotaschc; der Kohlenstoff ist da-her eine von diesen Substanzen völlig gereinigte, vege-tabilische Kohle. I» einer sehr hohen Temperatur ist erbeim Zutritt der Luft vcrbreunlich, und bildet mit demSauerstoffe die Kohlensaure. Unter alle» be-kannten Materien besitzt der Kohlenstoff diestärkste Derwandschaft zum Sauerstoffe, daher«r diesen allen übrigen verbrannten Körpern entzieht.Er ist in großer Menge in dem Pflanzen - und Tbicr-reiche vorhanden. Bei den Pflanzen bildet er fast alleindie feste Grundlage derselben, und bleibt daher auch nachder durch den Warmcstoff bewirkten Zersetzung mit derGestalt derselben zurück.

Er lößt sich in den Laugcnsalzcn und im Wasser-stoffgas auf, verbindet sich mit den Metallen, und bil-det insbesondere mit dein Eisen das gekohlte Eisen(Graphit, klumbsgo), welche sehr uncigcnlich R eiß-blci genannt würd, das Roheisen und den Stahl.

Da, wo der Kohlenstoff Sauerstoff antrift, verbin-det er sich mit diesem, und bildet, wie schon gesagt, daskohlcngcsaucrtc Gas und die Kohlensaure. EinCubikzoll dieses Gas wiegt0,69z Gran. Das Gas selbst