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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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Erster Abschnitt.

kalten, wie die Säuren, zu verbinden. Wirklich giebt eSder Metalle, deren Halbsäurcn die letztere Eigenschaft be-sitzen, weniger, als derer von der ersten Art, und manfindet überhaupt, daß diejenigen, denen der Sauerstoffan« stärksten anhangt, als z. D. das Eisen, Magnesiumu. s. f. eben die sind, welche die Laugensalze nach Artder Sauren sättigen- Daß es drei Metalle giebt, wel-che vollkommcn-^auerbar sind, ncinlich das Arsenik-Wolfram- undMolybda'nmcca ll, ist schon §.'O. ge-sagt. -

§. IO2.

Sobald als die Bestandtheile der Sauren und desWassers entdeckt waren, erhielt man auch die wichtigstenAufschlüsse über die Erscheinungen, welche sich bei denVerbindungen der Metalle mit den Sauren darbieten.

a) Die regulinischen Metalle werden nicht von scdccSaure angegriffen, »nd nicht jedcS rcgulinijche. , Metall wird in allen Sauren aufgeloht. Weil eher^ . findet aber eine Verbindung statt, wenn das Me-tall zuvor gesäuert wurde.

d) Während der Verbindung der regulinischen Metalle> mit koncentrirten Sauren, werden letztere unter' - Aufbrausen und Erkutzung zersetz t, z.B. die Schwe-felsäure in schwefelsaures Gas, und die Salpeter-säure in Salpctergas verwandelt, die Metalle hin-gegen gesäuert (oxydirt) und in der übrigennnzersctztcn Saure aufgclößt.

c) Wird die Auflösung eines Metalls in einerSaure durch Mali zersetzt, so fällt das Metall alsHalbsaure daraus nieder.