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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
Entstehung
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108
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io8 Erster Abschnitt.

Laugensalz, als z. B- bcim Ammoniak. 9) Wechselseitig-gc Veränderung durch die verschiedenen Sauren, Zerse-tzung oder Nlchtzersetzung, Anziebung der Sauren ge-gen die metallischen Halbsaurcn, Veränderung der Far-be dieser letzter». 10) Veränderungen durch erdige oderalkalische Neutralsalze, n) Wechselseitige Wirkung dermetallischen Salze auf einander; hierbei erfolgt entwederbloße Vereinigung oder eine einfache Verwechslung derGrundlagen durch die Sauren; oder ein Uebergang desSauerstoffs, durch welchen beide Halbsauren niedergeschla-gen werden, die eine, weil sie zum Theil entsäuert,die andere weil sie übcrsaucrt ist. (Von dieser Artist z. B- der rothe Pracipitat des Cassius.)1?) Verbindungen mit geschwefelten Erden oder Laugen«salzen, Entstehung der Vcrerzung durch Schwefel.

tz. 112.

Die metallischen Halbsauren stehen mit den Sau-ren in verschiedenen Graden der Derwandschaft, undman kann einige davon anwenden, um die Verbindun-gen anderer zu trcnncn. Die wichtigste Ursach der Er-scheinungen bei der Fällung metallischer Auflösungen,sind aber die verschiedenen Verwandschaftender Metalle gegen den Sauerstoff. So entziehenmehrere Metalle denen, welche in Sauren aufgclößtsind, den Sauerstoff, und letztere fallen metallisch nieder;so wird z.B. Silber durch Quecksilber; Quecksil-ber durch Kupfer; Kupfer durch Eisen; Eisendurch Zink u. s. f. niedergeschlagen. Zuweilen entzie-hen die Metalle den metallischen Halbsaurcn, welche inSauren aufgelößt sind, nur einen Theil des Sau er«