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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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118
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n8 Erster Abschnitt, iste Abtheilung.

einschlagen kann, und oft die andere angewandt werdenmuß/ theils weil sie weniger Zeit erfordert, theils umauf das Verhalten der Mincr im Feuer zum vorausschließen zu können; so wollen wir hier beide Mctdo»den anführen und zeigen, wie sie am zweckmastgsten un»ternommen werden können.

tz. ii 6.

P r o b i r i n st r u m e n t e.i) Die Probirwage.

Der Probirer hat, um sein Geschäft mit möglich*ster Genauigkeit zu verrichten, drei Wagen nöthig: i) dieeigentliche Probirwage ober Korn wage; 2) dieErzwage und z) die Bleiwage. Die Probirwageist darunter die genaueste und feinste, und'kann selten mehrals 2 Probircentncr oder 2 Quentchen tragen. Ihr Bal«kcn ist vom feinsten Stahl verfertigt, und ihre Schalensind gewöhnlich von Silber. Die größere Empfindlich«keil derselben rührt theils mit daher, daß die Ankän»gungspiinkre der Schalen höher als daS Hypomochlium *)der Wage liegen.

Sie wird an einem mcßingcnen Aufzuge aufgehängt,der so eingerichtet ist, daß die Wage durch eine feineseidene Schnur, welche über kleine Rollen läuft undunten an einem Gewichte befestiget wird, auf und nie«der gelassen werden kann.

Um ste nicht bestäuben zu lassen, wird sie unter einmit Glasscheiben versehenes Gehäuse gebracht, woran

Bei gur eingerichteten Wagen kann dasselbe mittelst kiei«ner Schrauben gestellt werden.