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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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181
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Von den Eisenminern. r8i

den daher sobald die Kieselerde darin prädominirt, sämmt»^ sich am Stahl Feuer geben.

Die zweite Klasse begreift alle die unter sich,Welche »Mirtcs Eisen in Kalkerde innigst gemischt enthal»trn. Alle Eisenspathe und Stahlsteine, so wie alle diese»»igen, welche mit Mineralsauren brausen, sind hieher zurechnen.

Zur dritten Klasse gehören alle diesenigen, betWelchen der Eisenkalk in Thonerde liegt, die mit Echwe»selsaure verbunden ist. Alle fettigen Eisensteine, Glas»köpfe u. s. f. sind hieher zu zählen.

Die vierte Klasse faßt alle Eisensteine in sich, woMehrere Erdarten zugleich im Gemische sind.

Der Hüttenmann muß sie untersuchen, um sedereinzelnen Gattung "für sich, nach der großem oder gerin-gern Menge einzelner Bestandtheile, ihren besondern Platzanweisen, um seine Gattirung darnach einrichten t»können.

tz. i6i.

Vorn gediegenen Eisen.

Die Existenz deS gediegenen Eisens ist lange bezwet»ktlt; allein setzt bat die Erfahrung diesen Zweifel gehoben.

einzelnen kleinen Stufen, ob sie gleich selten waren,teigte sich offenbar gediegenes Eisen, in mooS« undbaumartiger Gestalt, noch mit seiner Gangart vec»bunden. Am Flusse Senegal in Amerika soll >«ch so vielgediegenes Eisen finden, daß die Einwohner es zu allerleiMaaren verarbeiten, unter andern zu Kesseln und Töpfen.