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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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223
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H ü t t e ll t o p o g r a p h i e.

§. 182.

Anlegung und Erbauung der Hütten über-haupt.

aS, worauf sowohl in Ansehung eines glücklichen

Fortganges, als auch der Ergiebigkeit eines Hüt»

lcnwerks, viel beruhet, ist: die Lage desselben.

Nur selten kann diese Lage blos gewählt werden,

sondern es bestimmen sie meistens folgende Umstände:

Die Entfernung der Gruben, welche demWerke ihr Material liefern;

b) hinlängliches Wasser und Gefalle zumBe»

triebe des umgehenden Zeuges; .

c) ein gutes Terrain, um sowohl die Hobenöfen

als Frischhecrde u. s. f. dahin zu legen.

Jedes Hüttenwerk verdankt dieMöglichkeit sei»

Existenz im engern Sinn: 1) der zureichenden

"gleit; 2) der erforderlichen Meng« des Brennmaterials,

^ sey dies Holz, Holzkohlen, Steinkohlen oder Torf;

dem Gefalle. Die übrigen, zum Lokale gehörigen^drstände, auf die man bei Anlegung eines Hüttenwerks^ achten hat, sind: hinlänglicher Raum für die eigen!»^chcn Hüttengcbaudk, dem Hüuenhof u. s. f.; alsdann