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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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245
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Hüttentopographie. L45

Kein Umstand ist zu vergessen, und kein Vortheil^benutzt, unbemerkt zu lassen; sondern alles in Erwä-SUng zu ziehen.

Vorzüglich hat man darauf zu achten, das Gebäu-de nicht zu verbauen, allenthalben das erforderlicheLicht zu verschaffen, damit sich alles genau beobach-te» läßt.

Hauptsächlich richtet sich der Hüttenban nach dexBeschaffenheit der Oefen; es wird daher eine genaueKenntnis derselben vorausgesetzt, bevor die Einrichtungdes Ganzen gemacht werden kann. Je nachdem der Ofengroß oder mittelmäßig ist, je nachdem viel oder wenig^ußwaare gefertigt werden soll u. s. f. muß das Gebäu-de geräumiger oder enger seyn.

Besonders verlangt eine gute Vorrichtung der Ho-henöfen hinlänglichen Raum für das Gebläse, fürdas Pochwerk u. s. f. Letzteres muß immer so an-legt seyn, daß der gepochte Stein unmittelbar von dahinauf zr Gattirung gezogen werden kann.

Die Oefcn selbst wollen einen festen dauerhafteni^rund haben, wollen gut gemauert, mit hinlänglichenAbzügen versehen und tüchtig verankert seyn.

Alle angeführte Data müssen erst bestimmt seyn,devor sich die Größe und Einrichtung des Gebäudes an-heben läßt; geschieht dies nicht, so entstehen oft daraus^ größten Fehler, welche sich nachher nicht verbessernlassen.

Besondere Eigenschaften der zu verschmelzenden Mi-

machen zuweilen eine Abänderung der gewöhnlichen

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