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Vierter Abschnitt.
Ist die Größe des Heerdes bestimmt, so wird dasTerrain aufgegraben, und zwar so weit, bis sich ein ft«stcr Boden findet. Sollte der Grund zu tief werden, stmuß man wieder so viel hinein bringen lassen, bis dieerforderliche Höhe, wo der eigentliche Grund zum Heer«de gelegt werden kann, heraus kommt. Zugleich, muß manjetzt auch die erforderlichen Abzüge anlegen. Diese könnensich entweder unter der Esse rechtwinklicht durchschneiden,oder werden mitten unter dem Heerd geleitet, und gehenvon da unter einem stumpfen Winkel nach. dem Form«stall hin. Sind die Abzüge fertig, fo führt man dieGrundmauer dergestalt in die Höhe, daß da, wo der ei«gentliche Heerd hinkommt, ein hinlänglich großer offenerRaum bleibt.
Gehet die Grundmauer ohngefahr einen halben Fußüber die Hüttensohle hinauf, so hat sie die nöthige Höheerreicht. Die Esse darf deshalb nicht wohl höher seyn,weil sonst'das Bearbeiten schwerer Stücke, welche indas Feuer gehoben werden müssen, zu mühsam und bc«schwerlich seyn würde.
Die zum Heerde bestimmte, in dein Gemäuer be«findliche Oefnung, ist so tief, daß sie bis auf den <st'machten Abzug reicht.
Eine Frischesse ist nur an zwei Seiten mit Mauerneingefaßt, ncmlich an der Form - und Wasserseite, diebeiden übrigen sind offen, und der darüber gebaute Rauch'fang ruhet hier auf eisernen Trachteten, welche von ei'nein Pfeiler, welcher entweder von Quadersteinen auf'geführt, oder von Gußeisen verfertigt ist, unterst"^werden; der letztere hat wegen seiner großem Haltbar'