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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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297
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Erste Abtheilung. Ueber Gebläse. 297

Den Kopf und die Deuten hat der Unterkasten.Das Schloß, welches an dem Untertheil des Balges hin-ten befestiget ist, verhindert das zu weite Aufgehen des-selben. Die Leisten sind mit einer Laubsäge eingeschnit-ten, wodurch sie gewisserinasscn biegsam werden; dies istdeshalb nöthig, damit, wenn sich etwa eine solche Lei-ste verziehen oder werfen sollte, hierdurch der Balg nichtundicht wird, sondern winddicht bleibt. Durch die Ein-schnitte dieser Leisten werden sie aber so biegsam, daß siestch durch die Federn, welche 1 bis 1 x Fuß von einanderliegen, genau seitwärts an den äußern Nand, und nie-derwärts an den obern Rand des Unterkastens andrü-cken lassen.

Wird immer auf die Winddichtigzeit des Balgesgesehen, d. h. werden vorzüglich diese Leisten in Acht ge-Uonnnen, öfters geschmiert und dergl. so können sie viele! -^hre sehr zweckmäßig benutzt werden. x

Da der Oberkasien einen beweglichen Ruhepunktan der Walze hat; so wird er beim Auf- und Nieder-gehen einen Dogen mit seinem Himertheile beschreiben,daher denn auch dieser an beiden Kasten nach eben die-§ st»i Bogen abgeändert seyn muß. Beide Theile dürfen

! "ur gxau j,i einander passen, und weder zu flüchtig,

*t°ch zu fest gehen. Im Boden des Unterkastens, da,er am breitesten ist, befindet sich der Windfang.^0 wie bei jedem andern Balge, öffnet sich dieser! bckm Aufgehen des Dberkasteus, und beim Niedergehen^ schließt er sich wieder. Der Valgfiiß hält den Untertheil^ Balges so hoch, daß er mit der Horizontallinie desGorüstes einen Winkel von n bis 12 Graden macht.

Aufziehen der Bälge selbst geschiehet durch die