Erste Abtheilung. Ueber Gebläse. Zo?
wen zu rechnen. Scheinbar sollte man sie für wenigerbrauchbar halten, als die hölzernen; die Erfahrung be-wältigte aber das Gegentheil. Bei den eisernen Kam-een , sollte man glauben, fände eine stärkere Friktion statt,indem die Reibung zwischen zwei gleichartigen Körperngeschieht, nemlich Eisen auf Eisen (es ist ein eisernesStreichblech untergelegt. Dies war zwar bei den höl-iernen Kaminen der Fall nicht, es rieb sich hier Holz aufEisen, und dennoch war die Friktion weit größer, weilhier andere Umstände eintraten. Die Flachen beider Kör-per waren nemlich größer, wegen der geringeren Har-te des Holzes wurden die Kaminen leicht uneben, undhierdurch mußte d(e Reibung ansehnlich vermehrt wer-ben. V<>j,il Eisen fallen diese Schwierigkeiten weg, esberühren sich zwei ebene und ungleich schmalere Flachen,^iglich kann es auch besser gehen. Die Bewegung derBälge erfolgt gleichförmiger, und kann ununterbrochenfortgehen.
§. 262.
Die Balgruthe.
Ohnfthlbar gehört die Valgruthe zu einem deroinfachsien Mechanismen, die je eMirten. Ihre Man-gel besteh» im Folgenden:
Es ist ganz klar, daß der Balg durch sie, vermit-EG der Balg wage, zu heftig und geschwind aufgerif-stn wird; folglich leicht aus seiner Lage verrückt werdenDa ferner die Linie seines Aufziehens der Linie,dach der er aufgezogen werden müßte, nicht parallel ist;f° ">uß auch hierdurch die Friktion, welche ohnedem schonbeträchtlich ist, noch ansehnlich vermehrt werden. Sie
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