Z18 Vierter Abschnitt. Hüttcnarchitektur.
ser angelassen werden kann. An der entgegengesetzte»Seite dieser Defnung, nemlich dicht unter dem ober»Boden, ist eine. Rohre befindlich, welche die gegenwarti«ge angesammelte Luft aufnimmt und zur Form überführt.
Um Fortführung von Feuchtigkeit zu verhüten, stwird dieser Kanal noch in ein luftdichtes leeres Gefäßgeleitet, wo sich das Wasser wieder scheiden kann. D>cFigur dieses kleinen Gefäßes ist willkührlich. An de>»linkem Boden desselben ist ein Hahn angebracht, durchwelchen das gesammelte Wasser abgelassen wird. In derMitte dieses kleinern Nebenbehalters wird jener Ka»^der eigentlichen Wassertrommel hineinsteckt. Gegen dir«ser Rohre über befindet sich oben unter dem Decke! dir«scs zweiten Gefäßes diejenige Röhre, die den Wi»dnun zu der Form überführt.
Diese Maschine ist wirklich zum Hohenofenbetricbrbenutzt. Wäre zu ihrer Einführung nicht ein zu hohesGefälle nöthig, so waren vielleicht mehrere Versuche d»«mit gemacht worden.
§- 274.
Unter allen bis jetzt bekannten Maschinen, e»t«spricht keine vollkommner und besser, ist keine so leichtund so wenig kostspielig anzubringen, als die von l). B»»'der zu Edimburg,787 erfundene*).
Sollte sie vielleicht noch nicht allgemein bcka»^seyn; so folgt hier eine Beschreibung derselben.
*) S. Beschreibung eines nenerfundenen Geblases r>e»
Joseph Baader, mit Kupf. Gottiiige.i bei 9 '^
ttlch 1794- 4.