Erste Abtheilung. Ueber Gebläse. 22z
selben gestiegen ist, bleibt, so bald es die Höhe der bei-de» Kanäle erreicht hat, bis am Ende des Hubes un.verändert in derselben hängen. Gerade so wird sich dieWirkung der Maschine verhalten, wenn der beweglicheMinder, statt von seinem Gewichte, von irgend einer ander Stange angebrachten Kraft, senkrecht niedergedrücktvrird. Man sieht vorläufig ein, daß der Widerstand, mitwelche,,,' die zwischen dem Minder und dem Wasser ein«ikschlosseiie verdichtete Lust dieser Kraft entgegen wirkt,desto größer seyn muß, je schneller die Bewegung ge-schieht, und je kleiner die Deffnung zu Ende des krum-me» Rohrs ist, desto größer die Geschwindigkeit ist, mitder die Lust aus der Maschine bläßt. Wird die atmo-sphärishe Luftdichtigkeit gleich 1,200 gesetzt, so ist diese-"ige Dichtigkeit der Lust beim stärksten englischen Cilin-d^gcbläsc nicht größer als 1,156. Bei den größten deut.scheu Bälgen aber kaum 1,065. Bei ersterm ist die Ge-schwindigkeit der ausströmenden verdichteten Lust an 480Mß in jeder Sekunde, bei letztem höchstens 300.
§. 278.
Näbcre Bestimmung der Maschmentheile.
Das äusere cilindrische Gefäß 1-K. II. 6. s l, c 4*v>rd von starken eichenen Stäben wie ein Bottich zusam«""'"gesetzt, die zu dem Ende unten starker als oben ge."'"cht werden ; so daß sie inwendig einen vollkommenenMinder, auswendig aber einen abgestumpften Kegel for-'""'M. Der Boden des Gefäßes besteht ebenfalls austeilen Bohlen, und kann, so wie die übrigen Theile,ܰch ausgepicht oder mit Blei ausgeschlagen werden.^ Gefäß wird mit eisernen Bändern zusammcn ge-
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