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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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332
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ZZ2 Vierter Abschnitt Hnttenarchitektur.

digkeit der durch die Düse ausströmenden Luft/ nicht eherin Beharrungsstand kommen, bis alle Lust, welche imganzen Raume zwischen der Klappe x und der Ocffnungk einhalten ist, bis auf den, der drückende» Kraft ent«sprechenden Grad, verdichtet ist. Obgleich wohl deshalbeigentlich nicht weniger Luft auf einen Hub ausgeblaftnwild, als wenn die Düse unmittelbar vor der Klappe xangebracht wäre; so hat doch dieß den Nachtheil, das dieGeschwindigkeit des Windes, die vom Anfange der B»wegung beständig zunimmt, erst nach einer beträchtlichenZeit die gehörige Geschwindigkeit erhält, und daß alsozwar dieselbe Lustmenge doch mit einer sehr gemäßigtenGeschwindigkeit ausgeblaftn wird. Wie sehr indeß eingleichförmiger und ununterbrochener Luststrom, einemungleichförmigen und unterbrochenen vorzuziehen sey, wiesehr der gute Gang eines Hohenofens von diesen bei-den Eigenschaften abhängt, davon kann man sich am be-sten bei Vergleichung eines gut eingerichteten englischenCilindcrgeblases, mit dem von gewöhnlichen Bälgen, übe»Mgcn.

Dieser Umstand würde die Würkung einer solchesMaschine sehr unvollkommen machen, ließ er sich nichtauf eine andere Art vcrbcss'rn,

§. 287.

Zu dem Ende wird die. Windleitung der Maschinedurch ein Behältniß §. 28-. so verbunden, daß dieß alsein gemeinschaftlicher Behälter, für die wechselsweiß vonbeiden Mindern ausgepreßte Luft dienet, und daraus ei-ne Windröhre mit einer einzigen Düse in die Form desOfens geführt. Durch diese einfache Verbesserung wird