. Hüttettökonomie.. z§7
schaufelt, in das zum Aufgeben bestimmte Gefäß gethan/und in die Gicht transportirt,
§- Zl6.
Colt durch das ganze Gebläse ein möglichst gleich-förmiger Gang des Ofens statt finden, so ist es unbe-dingt nothwendig, daß beides, so wohl der Eisensteinoder die Beschickung, als die Kohlen, beim jedesmaligenAufgeben gewogen werden. Auf solchen Hütten, woviel Gußwaaren gemacht werden, wird der Vortheil ei-ner solchen Einrichtung vorzüglich ins Auge fallen.
Eine dazu eingerichtete Wage, welche die zumAufgeben bestimmten Gefäße aufnimmt, muß dergestaltangebracht werden, daß der aufzugebende Eisenstein unddie Kohlen, ohne weitere Unbequemlichkeit in den Ofengebracht werden könne», welches mittelst eines Kranichsa»i leichtesten bewerkstelligt werden kann.
Beim Wägen der Kohlen ist zu merken, daß dieseimmer in einem gleichen Zustande der Trockenheit seynmüssen; denn es ist erstaunend, wie sehr sich das Ge.tvicht derselben durch angezogene Feuchtigkeit vermehrt.
Es ist einleuchtend, daß wenn das Aufgeben der^ Beschickung und der Kohlen nur nach Willkühr geschehe,sehr ungleiche Art im Ofen entstehen würde. Eineanbequeme und saure Arbeit der Hohenöfner so wohl, alsaach meistens untaugliches Eisen zur Gießerei, wäre die^»fehfimre Folge davon. Mithin, je genauer und reget-i aiäßjg^ aufgegeben wird, desto besser wird es so wohlfür die Meiler als baS Ausbringen ftyn.