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Fünfter Abschnitt.
Zu Anfang eines Gebläses ist es aus ökonomischenGründen notwendig, den Ofen gahr gehen zu lassen-Wollte man jetzt gleich auf eine fiüßige Art arbeiten, undden Ofen forciren, so würde das Gestell, die Rast undder Schacht zu sehr leiden, und zu einer baldigen Been' ^dignng der Campagne oder Hüttenreise Veranlaßsung geben.
Die beschwerliche Arbeit der Hobcnöfner rührt da'her, weil bei dem wenigen alsdann aufgegebenen Eisen' ^stein sich auch wenig Lacht (Schlacke) im Heerdc bildet, !und daher verursacht, daß alles sehr steif im Gestell geht,welches weit mehr Mühe und Anstrengung beim Rcngcl»und Abwerfen erfordert. Dieser Unbequemlichkeit halberdarf aber der Ofen nicht vor der Zeit verdorben oderübergeben werden.
§- Z26.
Beim Hohenofcnergange können sich übrigens nochFalle ereignen, wo die Ursachen der Art in andern Un>'standen zu suchen ist. So kann z.B- der Ofen roth <st'hen und die Schlacke ist stüßig, wenn a) ein zu starkerSatz gegen die Kohlen genommen wird; b) wenn dieBeschickung an sich zu flüßig ist, oder zu viel Fluß cut'halt; c) wcnn.das Geblase zu stark ist. Man sagt da»a-das Roheisen ist spitz, d. h. grell.
Der Ofen kann gahr gehen, wenn -) dasselbe Drc'haltnis als vorhin beim Aufgebe» beobachtet wird: b)rve>^die Beschickung nicht Fluß genug hat; c) wenn dasblase zu schwach ist. Die Schlacke ist alsdann nn>Woder zu steif.