Z88 Fünfter Abschnitt.
b) die Geschwindigkeit des Gichtenganges j
c) die Geschwindigkeit des Gebläses;
«1) die Schmelzart mit allen ihren Erscheinungen; und
e) das Ausbringen des Ofens.
Ein solches Verzeichnis dient zur Belehrung der H0-henöfncrei, zur Auffindung der Ursachen bei einem irregmlärcn Gange des Ofens, und sichert endlich den Ertragdes Werkes.
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Aufblasen der Hohenöftn.
Das Ausblascn eines Ofens kann entweder zufälligoder absichtlich geschehen. Umstände, die das Ausblase»nothwendig machen, sind z. B. im Ofen selbst: ein Einsturzdes Schachts, ein Bruch im BoVenste'in des Gestells unddergl. oder anhaltender Wassermangel; ein beträchtlicherSchaden am Gebläse, ein Bruch der Welle oder des Rades,eine plötzliche Ucbcrfchwemmung u. s. f. Oder das Gestell istso sehr ausgeblasen, daß ein zu schlechtes Ausbringen erfolgt-Es wird alsdann mit Aufgeben aufgehört, niedcrgeblascn,immer abgeworfen, und zuletzt alles Eisen aus dem Heerddgelassen und das Gebläse aufgeschützt.
Ist aber das Innere des Ofens noch völlig im guttu,brauchborcn Stande, und träte z. V. auf eine Seit von vier,bis sechs Wochen nur Wassermangel ein, fehlte es blos auKohlen, Eisenstein oder dergl. welches in einigen Woche»wieder augefchaft werden könnte, so laßt sich der Ofen ei»'st übben, d. h. der Prozeß durch eine dichte Verstopfungder Gicht, der Form und des Tümpels so lange in Ruhretzen, bis das Gebläse wieder angelassen werden kann-