424 Fünfter Abschnitt. Hüttcnökonomie.
mentation des Stahls angewandte Kohle sich zuvor bisauf einen gewissen Grad desoxydier.
Zu dem Versuche wurde ein Tiegel genommen, wcl-chen man aus geschmeidigem Eisen von ausgesuchtc»»Na-gclköpfen geschmiedet hatte; er hatte eine achtteilige Gc-stakt, und war oben mit einem gut passenden Stöpsel vondem nemlichen Eisen versehen. Dieser Tiegel wurde ineinen größer» hessischen -Schmelztigel gestellt, der miteinem gut lntirten Deckel versehen war. Dies ist dieganze Verrichtung zu diesem Versuche.
Der angewandte Diamant wog 907 Milligrammen.Da er nicht den ganzen Raum des Tiegels einnahm, sofüllte man das übrige mit Feilspancn von demselben Ci-scn auS. Der Tiegel wurde dann vollkommen dicht mitseinem eisernen Stöpsel verschlossen.
Die Tiegel samt dem Stöpsel und der Cisenfeilewog 57,3 Grammen. Dieser Apparat wurde nun eineStunde lang dem Feuer einer Esse mit drei Geblasen aus-gesetzt.
Nachdem alles erkaltet war, fand man den Eisen-lieget in dem innern hessischen in ein Stück Gnßstahlverwandelt. Es bildete mit dem Stöpsel und der Eisen-feile eine einzige abgerundete, gut begrenzte Mass«, ei-nige kleine abgetrennte Aügclchcn ausgenommen. DerGußstahl wog . . . S 5 , 5 oo Grammen.
Die abgetrennten Kügelchen . 0,884 —
Mithin der sämtlich erhaltene Stahl 5^,584 Grammen.Das Eisen und der Diamant wogen vor dem Versuche§8,707 Grammen; es war mithin ein Verlust an Eise»von ungefähr 2, zag Grammen.
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