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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
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Im Jahre 1829 wurden die Ocfen noch mit kalter Luft be-

trieben:

-

Steinkohlen: ' ^ .

1. Zum Schmelzen, 3 Tonnen °) ^

Koaks, welche gleich sind 6 Ton. 13 Ctr.i - ^ ^

2. Für die Blasmaschine 1 - - - j ^

Zuschlag ioz -

Im Jahre 1831 wurden die Oefen mit heißer Luft von450° F. (185° R.) und noch mit Koaks betrieben. :n. in.Steinkohlen:

1. Zum Schmelzen 1 Ton. 18 Ctr. ':i ^

Koaks.4 Ton. 6 Es

4 Ton. 18Ctr^

2. Zur Feuerung des Erhitzungs-Apparates .-

3. Zur Feuerung der Gebläse-

5

Dampfmaschine. - 7 -/ i .

Zuschlag

Jin Monat Juli 1833 hatte man die Temperatur.'der Luft

auf 257,5° R. (012° F.) erhöhet und der Betrieb fand mit ro-

hen Steinkohlen statt:

Steinkohlen:

- . i

ctn.'.lpn?)

1. Zum Schmelzen ... 2 Ton. Ctr.j . > 171 ,sie?

2. Für den Luft-Erhitzungs-

2 Ton. 19 Ctr.

Apparat.

3. Für das Gebläse . . .

11 - )

. . . - 7 ^-.

Zuschlag .

Die Anwendung der erhitzten Gebläseluft hatte die Produk-tion der Hohöfen um mehr als ein Drittel erhöhet und daher eintbedeutende Ersparniß an Arbeitslöhnen herbeigeführt. Endlichhatte auch das zur Speisung eines Hohofens erforderliche Wind-quantum bedeutend vermindert werden können. Das durch eineDampfmaschine von 70 Pferdekräften betriebene Gebläse, welches1829 bloß für drei Hohöfen den erforderlichen Wind lieferte, istjetzt zum Betriebe von vier Oefen stark genug.

Vergleicht man die angeführten Resultate, so wird man sin«

*> Eine engl. Tonne ---- 20 Eentner --- 2171,2S preußische Pfunde.