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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
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Die Rühren werden in dem Ofen kirschrot!) gemacht, und diein denselben gelangende Luft muß die Temperatur des schmelzen-den Bleies haben; ist sie um 50 150° C. geringer, so mußder Satz sogleich vermindert werden und die Produktion ist ge-ringer, weil, wenn ersteres nicht geschähe, der Hohofen in Gefahrgerathen würde. Das Dunkelrothglühen der Röhren und dasSchmelzen einer kleinen Bleistange, die durch eine kleine Oeffnungin der Deupe in die Röhren gebracht wird, sind die -einzigen An-haltspunkte, daß die Temperatur hoch genug sei. Zu dem Endewürde es sehr zweckmäßig sein, an jeder Röhre in der Nähe derDeupe ein Pyrometer anzubringen, sodaß der Hohöfner an dem-selben die Temperatur des Windes, sowie an dem Windmessereinen Druck ersehen könnte. Dieses Pyrometer müßte aus einerin der Röhre steckenden Eisenstange bestehen, die auf das Endeeiner Nadel wirkte, die bei der Ausdehnung und Zusammenzie-hung der Stange einen Kreisbogen beschreiben würde. Auf die-sem Bogen könnte man von dem Nullpunkte bis zur Tempera-tur des geschmolzenen Bleies Grade bemerken, von denen einjeder gleich 50 Centesimalgraden des Thermometers ist.

Da, wo die Röhren der unmittelbaren Einwirkung derFlamme ausgesetzt sind, hat man sie mit einem Ueberzuge vonfeuerfestem Thon versehen; da jedoch derselbe leicht abfallen kannund die Röhren alsdann beschädigt werden können, so ist esbester, den Thonüberzug noch mit halben Muffen von 'Gußeisenzu versehen.

Im Jahre 1828 bestand eine Gicht aus:

200 Kilogr. Coaks,

175 - Eisenstein,

75 . Zuschlag.

Zur Erzeugung von IffO Kilogr. Roheisen waren erforderlich:255,00 Kilogr. Eisenstein,

109,28 - Zuschlag,

275,00 - Coaks.

Es wurden täglich producirt 3500 Kilogr. Roheisen, und eS gin-gen in 24 Stunden 51 Gichten.

Im November 1832, bei dem Betriebe mit erhitzter Lust, be-stand eine Gicht aus: