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zweckmäßig unter einem Winkel von 120° gegeneinander versetzt werden. Es istferner darauf zu achten, daß, wenn man z. B. ein Zahnrad aufzukeilen hat,der Keil in die Richtung eines Armes fällt, weil dort die Nabe den größtenQuerschnitt hat, da sie sich in den Arm fortsetzt. Beim Aufkeilen einer Kurbelmuß der Keil stets auf der Seite des Kurbelarmes sitzen.
Art
des Keiles
Wellendurchmesser <l in nun
7
7
7
7
7
7
Z
7
7
7
7
Flächenkeil
b
1<^ 12
15
17
20
22
25
28
30
32
34
36
d
5
6
7
8
10
11
12
14
15
16
17
18
Hohlkeil
b
10 ^ 12
15
17
20
22
25
28
30
32
34
36
ü
5
6
7
8
10
11
12
14
15
16
17
18
Nutenkeil
b
10
12
15
17
20
22
25
28
30
32
34
36
d.
6j 7
9
Ivj 12
13
14
16
17
18
19
20
Fig. 18.
Die Keile selbst nun, welche zu den Längskeilverbindungen benutzt werden,können mit oder ohne Nase ausgeführt sein. Einen Nasenkeil zeigt Fig. 18,einen Keil ohne Nase Fig. 19. Nascnkeile verwendet man nur da, wo es zurLösung der Verbindung wegen Un-zulänglichkeiten der andern Naben-seite unumgänglich nötig ist. ZurLösung des Nasenkeiles treibt manein Eisen hinter Keilnasc und Nabe,während man Keile nach Fig. 19nur dadurch lösen kann, daß manvon der der Eintreibseite entgegen-gesetzten Nabenseite einen Keil-treiber in die Nute eintreibt.
Zur Unfallverhütung ist beiNasenkeilen das Verdecken derKeilnasc dringend anzuraten. Hierzu dient z. B. einezweiteilige Blechkapsel, welche über die Nabe gelegtund zusammengeschraubt wird, so die Nase des Keilesverdeckend. Derartige Schutzhülsen sind von H. Aug.
Schmidt in Würzen eingeführt worden (Fig. 20).
Bei ausrückbaren Kupplungen dienen die Keile —nur zum Mitnehmen der auszurückenden Kupplungs-hälfte, sie müssen eine Verschiebung dieser Kupplungs-hälfte in der Achsenrichtung aber gestatten. DieseKeile, auch Federn genannt, dürfen daher keinenAnzug besitzen und lose, aber doch genau in die Nutder Nabe passen. Damit sie in den Nuten der
Fig. 19.
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Fig. S»