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Scheibenkranz angenietet sind. Die geteilte Nabe besteht aus zwei Teilen,zwischen welchen die Flacheisen-Arme festgeklemmt werden.
Hölzerne Riemscheiben. Die hölzernen Riemscheiben, welche sich inneuerer Zeit ein ziemlich großes Anwendungsgebiet erworben haben, zeichnensich durch ihre große Leichtigkeit aus. Lueger , „Lexikon der gesamten Technik",sagt: „Die höhere Reibungsziffer zwischen Leder und Holz gegenüber Eisenkommt praktisch nicht in Betracht, da der Riemennicht schmäler als für Gußeisenscheiben genommenwerden darf. Wo der Riemen, z. B. infolgestarker Kraftschwankungen, gleitet, erhitzen sichHolzscheiben nicht ungefährlich, in feuchter Luftverziehen oder lockern sie sich leicht."
Eine hölzerne Riemscheibe von Hintz'
Fabrik in Groß-Lichterfelde zeigt Fig. 248.
Diese Scheibe ist zweiarmig. Der Kranz dieserRiemscheibe wird aus einzelnen kleinen Segmenten,welche sämtlich 20 nun stark sind, in regelrechtemVerbände zusammengesetzt. Die einzelnen Schichtenwerden verleimt und vernagelt. Durch dieseKonstruktion soll ein Werfen des Kranzes voll-kommen ausgeschlossen sein. Die Arme bestehenaus einzelnen Brettern, welche zwischen sich Luft lassen, damit der Luftwider-stand gering wird. Diese einzelnen Bretter greifen in den Kranz ein, so daßeine innige Verbindung zwischen Armen und Kranz erzielt wird. Die hölzernenRiemscheiben sind sämtlich zweiteilig und werden durch Klemmung auf den Wellen
Fig. «47.
Fig. 24«.
befestigt. Die dargestellte Riemscheibe trägt noch eine zweiteilige gußeiserneBüchse für die Welle. Mit zwei Armen werden gewöhnlich die Scheiben bis900 imn Durchmesser ausgeführt. Bis zu 300 nun Durchmesser werden sievoll hergestellt. Über 900 nun große Riemscheiben erhalten vier Arme (Fig. 249).Ganz große Scheiben erhalten, je nach Größe, noch von den Armen nach demUmfang laufende Stützen. Hölzerne Riemscheiben sind bis zu den größten Ab-messungen bereits ausgeführt. Auch als Stufenscheiben und Losscheiben sindsie in Betrieb.