122
Fig. LSS.
Die Memenenden werden stumpf zusammengestoßen, und die Kralle wird so ein-geschlagen, daß sie jedes Riemenende zu ihrer Hälfte übergreiD Gegen dieZugrichtung des Riemens sind die Zähne etwas schräg gestellt, so daß einselbstthätiges Lösen der Kralle nicht eintreten kann. Empfehlenswert ist dieKralle für Riemen bis 100 oam Breite und 10 n» Geschwindigkeit pro Sekunde.
Zur Verbindung von Doppelriemenerhält die Riemenkralle auf beiden SeitenZähne, so daß sie zwischen den beidenRiemen zu liegen kommt-
Für Riemen über 100 nun Breitebenutzt man auch wohl zwei Krallennebeneinander.
Fig. 256 zeigt eine Riemenklammer.
Diese werden, mehrere nebeneinander,von oben durch die Riemenenden gesteckt und unten umgeschlagen.
Eine gute Verbindung giebt der sogenannte Anker (Fig. 257). Sie em-pfehlen sich für nicht zu hoch beanspruchte Triebe auch bei kleinen Scheiben.
Mehrere Nieten nebeneinander werden durch die auf-gebogenen Riemenenden gesteckt, sie biegen sich dannbeim Betrieb krumm, so daß nur eine kleine Wulst ent-steht, wie wir dies bei dem nächsten zu besprechendenRiemenverbinder sehen werden.
DerWilczynski- Verbinder (Fig. 258 bis 260). Dieeinzelnen Klammern sitzen hier an einem Steg. An demandern Ende sind sie zu einer Öse umgebogen, durchwelche ein Vorstecker ^ gebracht wird, wodurch die Ver-Frg. ss7. Hebung geschlossen wird. Fig. 258 zeigt die geschlosseneVerbindung (die Riemenenden sind umgebogen), Fig. 259 den Verbinder selbst,Fig. 260 die Verbindung nach einiger Zeit des Betriebes, der Verbinder istgebogen, so daß die Wulst fast nicht merkbar ist.
Fig- S!>S.
Fig. SSS- Fig. 26».
Fig. 2SS.
Die Riemenschrauben finden heute sehr wenig Verwendung, da sie dengroßen Übelstand zeigen, daß die Riemenenden überlappt werden müssen, wo-durch der Riemen an dieser Stelle dicker und dadurch ungleich beansprucht wird,wenn er über die Scheibe geht. Im übrigen schlagen die Schrauben auch gegenden Scheibenumfang und verursachen ein unangenehmes Geräusch.