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H
stanze geht die letztere über die Kolbenstange hinweg. Da durch die schrägeStellung der Schubstange, die sie in der äußersten Stellung rechts und linkseinnimmt, und durch den Übergang von dieser in die Gerade und der damitverbundenen, auf und nieder gehenden Bewegung der Kolbenstange ein seitlicherDruck auf die Führungsbüchse kommt, ist diese besonders lang zu halten.An der Stelle des Angriffs der Schubstange D an die Kolbenstange 8 ist diese
, viereckig angesetzt oder wird bei
besseren Ausführungen mit einem be-sonderen Lager mit Rotgußbüchse fürden Bolzen O versehen. Es ist daraufzu achten, daß sich der Bolzen v nurin dem Lager der Kolbenstange dreht,nicht aber in den Augen der gegabeltenSchubstange, weshalb der Bolzen vmit einer Nase einzusetzen ist, wie wirdas bei den Schrauben durch Fig. 48u. 49 kennen gelernt hatten.
Führungen der eben besprochenenArt sind nur da anzuordnen, wo derseitliche Druck von der Schubstangeauf die Kolbenstange klein ist.
Gut ist es, wenn die Büchse lb,^ zweiteilig zum Nachstellen eingerichtet ist.Bei kleineren Dampfpumpen suchtman die Schubstange durch Anwendungder sogenannten Kurbelschleife ent-behrlich zu machen. Die Kurbelschleife als Geradführung gehört ebenfallshierher. Die drehende Bewegung der Kurbelwelle bezw. Kurbel wird durch die
M-
m
Fig. SSI.
Fig. S6S.
Fig. »SS.
Kurbelschleife direkt in eine hin und her gehende umgesetzt, indem die Kurbelvon einem Lagerklotz umgeben ist, der zwischen zwei Gleitbahnen bei derDrehung der Kurbel hin und her gleitet und dabei diese selbst hin und herschiebt. Die Gleitbahnen sind mit der Kolbenstange verbunden. Bei den Dampf-pumpen wird die Einrichtung so getroffen, daß beispielsweise der Dampfcylinderlinks, der Pumpencylinder rechts liegt, und daß eine Kolbenstange beide Kolben