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Für AktionsturbinenH —0,75 bis 14 in und H^I elnn«^15 bis 30»
^ — 2 «
6—13 bis 28°.
Für Axialturbinen (Girard-Turbinen)H —5 bis 100 IN und H^I einn13 bis 20»
/§- 2 «
6—12 bis 28°.
Für radiale Partialturbinen mit innerer Beaufschlagung (Schwamkrug-Turbinen)
a —22 bis 30°2a
6^12 bis 18°.
Die Jonval-Turbinen erhalten je nach der Größe 16 bis 20 Leitschaufelnbei 24 bis 30 Laufradschaufeln; die Girard-Turbinen bei voller Beaufschlagung20 bis 30 Leitschaufeln bei 30 bis 40 Laufradschaufeln; die Francis-Turbinen24 bis 30 Leitschaufeln bei 30 bis 36 Laufradschaufeln. Im allgemeinen kannman dem Laufrad eine Schaufel mehr geben als dem Leitrad.
Die Schaufelteilung läßt sich dann nach der Anzahl der Schaufeln be-stimmen.
Halslager des Leitrades. Die Turbinenwelle muß an der Stelle, anwelcher sie durch das Leitrad hindurchgeht, mit einem besonderen Halslager um-geben werden, durch welches sie zugleich eine Führung erhält. Bei dem Hals-lager Fig. 610 von H. Queva L Co. in Erfurt kommen Pockholzklötze als
Rg. 611 .
Rg. 610 .
Lagerschalen zur Verwendung, die durch Keile nachgestellt werden können. DasHalslager Fig. 611 derselben Fabrik ist ebenfalls mit Pockholzschalen versehen.Dieselben werden hier mittels Druckschrauben nachgestellt.
Spurzapfen. Die Spurzapfen der Turbinenwelle haben das Gewichtder ganzen Turbine zu stützen bezw. zu tragen; sie müssen deshalb sehr sorg-fältig ausgeführt und mit guten Schmiervorrichtungen versehen werden. Wirunterscheiden in der Hauptsache die Unterwasserzapfen und die Oberwasserzapfen;je nachdem dieselben unter oder über Wasser liegen. Es sei vorausgeschickt,daß die Zapfen sämtlich mit einer Nachftellvorrichtung versehen sein müssen,