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Beginnende Rotglut 525°. Hellrotglut 950°. Weißglut 1300°.
Dunkle „ 700°. Gelbglut 1100°. Helle Weißglut 1400°.
Kirsch- 850°. Blendende Weißglut 1500°.
Ebenso wie wir die Brennmaterialien in stückige, staubförmige, flüssige undgasförmige eingeteilt hatten, wollen wir auch die Feuerungen darnach unter-scheiden.
Feuerungen für stückige Brennstoffe.
Bei diesen Feuerungen lagert das Brennmaterial auf einem sogenanntenRost, das ist eine aus einzelnen Stäben zusammengesetzte Fläche, welche Durch-brechungen frei läßt, so daß Luft durch diese Durchbrechungen und durch dasBrennmaterial streichen kann. Über dem Rost liegt der Verbrennungsraum,unter ihm der Aschenraum. Die Asche fällt durch die Durchbrechungen in denAschenraum. Die einzelnen Stäbe, welche sich auf besonderen eisernen Balken auf-legen, heißen Roststäbe. Diesesind so geformt, daß zwischenje zwei Stäben ein Spalt bleibt,welcher sich nach unten etwaserweitert, wodurch ein Fest-klemmen von Schlacke oderKohle vermieden wird. Diefreie Rostfläche ist dieSumme aller Spalten, währendman die ganze Fläche des Rostesals die totale Rostsläche be-zeichnet. Liegt nun eine solcheRostfläche nahezu wagerecht, so- heißt die Feuerung eine Plan-rostfeuerung, während beider Treppenrostfeuerungdie einzelnen Roststäbe stufen-artig übereinanderliegen, so daßeine Treppensorm entsteht. DieSteigung dieser Roste beträgt80 bis 60°. Liegt die Feuerung vor dem Kessel, so ist es eine Vorfeuerung,liegt sie unter demselben, eine Unterfeuerung, und liegt sie in dem Kessel,eine Jnnenfeuerung.
Fi->.
Fig «2g.
Die Planrostfeuerungen.
Wir wollen an der in Fig. 628 u. 629 dargestellten Vorfeuerung für einenAweiflammrohrkessel die Teile einer Feuerung überhaupt kennen lernen. Diebeiden Flammrohre des Kessels sind Entsprechend den zwei Flammrohren sindauch zwei getrennte Planrostfeuerungen, vor jedem Flammrohr je eine, an-geordnet, welche jede durch eine besondere Feuerthür verschließbar ist. Die