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sich auf die Roststabträger der Feuerung. Werden mehrere solcher Roststab-reihen hintereinander angeordnet, so muß dafür gesorgt werden, daß sich dieRoststäbe frei ausdehnen können. Zwischen jeder Reihe muß daher ein Spaltbleiben, die einzelnen Reihen dürfen also mit ihren Enden nicht zusammenstoßen.Immerhin können sich diese Spalten durch Asche- oder Kohlenstückchen zusetzen,und der Roststab kann sich nicht ausdehnen, infolgedessen er sich dann krummzieht. Diesen Übelstand hat man dadurch beseitigt, daß man das eine Endedes Roststabes hakenförmig den Roststabträger übergreifen läßt, während dasandere Ende auf einer schrägen Fläche des anderen Roststabträgers ruht, sodaß sich der Roststab immer frei ausdehnen kann, indem er sich auf derschrägen Fläche verschiebt.
Bezüglich des Materials für Roststäbe äußert sich Breslauer, „DerMaschinenbau ": „Graues Gießereieisen eignet sich als Roststabmaterial nur dort,wo kein starker Betrieb ist. Es ist jedenfalls zu empfehlen, dem Gußeisen solcheZusätze zu geben, durch welche es einen höheren Schmelzpunkt erhält. Es kann
dies durch Zusätze von Schmiedeeisen odervon weißem Eisen erreicht werden. Manmacht aber auch Roststäbe von Stahlguß.Ein anderes Mittel, um gußeiserne Rost-stäbe an ihrer Oberfläche zu härten unddurch Erhöhung ihres Schmelzpunktesweniger empfindlich gegen den Einfluß des glühenden Brennmaterials zu machen,besteht in der Herstellung aus Hartguß. Die Härtung des gußeisernen Materialswird dabei mit Hilfe einer Metallform erzielt, in welcher flüssiges Gußeisen
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Fig. 6SS.
stets schneller erstarrt, als in Sandformen. Hierdurch bildet sich an den Be-rührungsstellen des Gußeisens mit der Metallform eine harte Oberfläche. Der-artige Roststäbe haben auch den Vorzug, daß ihre Oberfläche glätter und da-durch das Schüren erleichtert wird. Aus letzterem Grunde sollten alle in Sand-form gegossenen Roststäbe an der Oberfläche abgeschliffen werden."
Diese gewöhnlichen Roststäbe, wie in Fig. 630 dargestellt, erhalten meistenseine obere Stärke von 10 bis 17 nun; jedenfalls sind sie nicht unter 10 nundick zu machen. Besser ist es natürlich, wenn man die Roststäbe oben 20 bis2b nun stark macht; dann müssen aber Querschlitze angeordnet werden, weildie Längsspalten allein nicht genug freie Rostfläche bilden. Durch die Quer-schlitze wird auch das Krummwerden der Roststäbe sehr verhütet, wenn die Stäbeoben entlang einmal heißer werden sollten als unten. In Fig. 631 sind einigesolcher Roststäbe dargestellt. Die Roststäbe werden durch die Querschlitze obenwürfelförmig zerschnitten, und zwar wird die Anordnung so getroffen, daß die