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Querschlitze nebcneinanderliegender Roststäbe gegeneinander versetzt liegen. Auchdiese Querschlitze müssen sich nach unten erweitern. Man bezeichnet diese Rost-stäbe als Sparroststäbe. Die Querschlitze erschweren das Abschlacken desRostes nicht unwesentlich, auch eignen sich diese Roststäbe nur für nichtbackende Steinkohle, Braunkohle, Torf u. dergl. Brennmaterialien.
Fig. sss. Fig. SSI.
Eine leichtere Bedienung bietet der Rost nach Fig. 632, der Schlangen«rost. Die Längsspalten verlaufen hier schlangenförmig.
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Den Sparrosten mit Querschlitzen hat man nun die mannigfachsten Formender Oberfläche gegeben. Fig. 633 u. 634 zeigen noch zwei andere Formensolcher Sparroste. Den Rost nach Fig. 633 bezeichnet man als Polygonrost?)
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Fig. «ss.
Das Grusonwerk in Magdeburg-Buckau stellt den Ludwigschen Plan-Roststab her. Die Fig. 635 u. 636 zeigen denselben. Der Plan-Roststab,System Ludwig, besteht aus einem 10 ww starken Steg, an dessen beidenSeiten schwächere Rippen unter einem Winkel von 78" znr Horizontalen an-gebracht sind, und zwar bei den normalen Roststäben mit Zwischenräumen von8 win, in besonderen Fällen von 3 ww und für Holzfeuerung von 10 bis20 ww. In den 60 ww breiten Köpfen des Stabes und in dem Stege sindAussparungen angebracht, welche der abkühlenden Luft den Durchzug gestatten.
0 Die Fig. 6.81 bis 634 sind dem Katalog von Otto Thost in Zwickan entnommen.