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Durch die seitlichen Rippen ist zunächst der Stab in einer Weise versteift,welche stärkere Abmessungen des Steges überflüssig macht, und zwar hat dieschräge Lage derselben den Zweck, der Esse die Luft direkt in schräger Richtungzuzuführen.
Die benachbarten Stäbe berühren sich nur an den fünf mit u bezeichnetenStellen, so daß im übrigen zwischen je zwei Stäben noch Luftspalten von6 Mm verbleiben, während nichtsdestoweniger ein seitliches Verbiegen derselbenunmöglich ist.
Die Roststäbe müssen so eingelegt werden, daß die Neigung derschrägen Rippen der Zugrichtung zugekehrt ist, und die Köpfe seitlich ohneSpielraum dicht aneinanderschließen. Verbleibt seitlich ein Zwischenraum, fürwelchen der letzte Stab zu breit ist, so muß dort ein toter Stab (ein StückFlacheisen) eingelegt werden, welcher diesen Raum vollkommen ausfüllt. Fürdie Längen-Ausdehnung der Stäbe genügt es, wenn zwischen zwei Kopfreihen
etwa 10 nun freibleiben. Die sich bil-dende Schlacke wirdam besten mittels einesStoßeisens gelöst,dessen Form und An-wendung Fig.635zeigt,gleichzeitig wird auchmittels desselben dasBrennmaterial lockererhalten.
Das Brennmate-rial, besonders Staub-kohle, soll in nicht zudicken Lagen aufge-tragen werden. Infolge der großen freien Rostfläche kann man die gesamteum reichlich Vi verkleinern, was am besten durch Vermauern mit Ziegeln geschieht.
Den Roststäben giebt man eine Länge von 500 bis 800 nun. Bei einerlängeren Rostfläche ordnet man mehrere Roststabreihen hintereinander an, wie beider Feuerung Fig. 628 u. 629. Die Höhe der Roststäbe beträgt 90 bis 110 nun.Lueger , „Lexikon der gesamten Technik", giebt weiter an: „Die Rostspaltendürfen bei ganz feinstückigen Kohlen nicht weiter sein als 3 nun; aber auch fürgroßstückige empfiehlt sich nicht mehr als 5 nun. Nur bei stark schlackenden undbackenden Kohlen ist bis 8 nun Spaltweite zulässig. Die Feuerbrücke wird120 bis 150 nun hoch, und die Feuerluke, d. i. die über der Feuerbrücke be-findliche Öffnung für die durchstreichenden Heizgase, bei kleineren SchornsteinenV«, bei größeren Schornsteinen bis etwa Vi« der totalen Rostfläche gemacht;sie wird möglichst quadratisch oder kreisrund gestaltet.
Die Jnnenfeuerungen nun kommen außer für die stehenden Kessel nur fürFlammrohrkessel in Betracht. Eine Jnnenfeuerung zeigt Fig. 637. Es ist dies