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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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den Heizgasen bestrichen. Der Überhitzer kann jedoch auch ausgeschaltet werden,zu welchem Zwecke sich an der Eintrittsstelle der Heizgase ein verstellbarerSchieber, an der Austrittsstclle eine durch zwei Ketten von außen zu schließendeKlappe befindet. Der Überhitzer selbst besteht aus einer, durch eine oder mehrereScheidewände in zwei oder mehrere Abteilungen geteilten, schmiedeeisernen Kammer,deren einzelne Abteilungen durch ein System glatter, enger, EI - förmig gebogenerRöhren miteinander in Verbindung stehen; nur diese Röhren werden von denHeizgasen umspült. Die Ein- und Ausströmöffnungen des Überhitzers befindensich außerhalb des Mauerwerks, so daß Dichtungs- und Verbindungsstellen nicht

Fig. 708.

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im Feuer liegen. Die entgegengesetzten Enden der Röhren, also die eigentlichenEI - Bogen, haben auf einer im Mauerwerk eingelassenen Schiene freie Auflage,so daß sie sich frei ausdehnen können.

Bei dieser Konstruktion hat man jedoch keine Gewähr, daß der Dampfsämtliche Röhren gleichmäßig durchströmt, da derselbe bekanntlich stets denkürzesten und bequemsten Weg sich aussucht. Es liegt die Gefahr nahe, daßein Teil der Röhren zwar mit Dampf gefüllt ist, daß jedoch in einigen Röhrendieser Dampf zu langsam strömt, so daß leicht ein Durchbrennen und Auf-reißen der Röhren stattfinden könnte.

Die Ein- und Ausströmöffnungen der Röhren haben zur Vermeidungdieses Übelstandes hier nicht denselben Querschnitt als die Röhren selbst, sindvielmehr durch in die Röhren hineinr-wcnde Bolzen oder Plättchen derartig